Kemal Sahin - Der
größte türkische Unternehmer Deutschlands

Kemal Sahin, geboren 1955 in der Türkei, kam
1973 nach Deutschland. Nach dem Studium gründete er 1982 sein
Unternehmen. 1997 wählten ihn die Unternehmensberatung Ernst
& Young, SAP und das manager magazin zum "Entrepreneur
des Jahres". Im Jahr 2000 verlieh ihm die Türkei den
Verdienstorden für außerordentliche Verdienste und die Selcuk
Universität in Konya (Türkei) aufgrund seines Einsatzes und
seiner Leistungen im Bildungsbereich den Ehrendoktortitel.
Zahlreiche Porträts, Interviews und Firmenprofile in
verschiedenen Medien (Die Zeit, Financial Times Deutschland, ARD
u.a.) machten ihn bekannt.
Kemal Sahin - Sahin ist das türkische Wort für Falke -
wächst in einer der ärmsten Gegenden Anatoliens auf. Zunächst
gegen den Widerstand seines Vaters besucht er das Gymnasium und
geht anschließend mit einem Stipendium nach Deutschland. Als er
nach dem Ingenieurstudium keine Arbeitserlaubnis erhält, macht er
sich kurzerhand selbstständig - mit gerade einmal 5000 Mark
Startkapital.
Zug um Zug baut er in den folgenden Jahren ein Imperium auf und
ist nun der größte türkische Unternehmer in Deutschland. Zu
seinen 27 Unternehmen - gegliedert in die deutsche Sahinler Group
und die türkische Sahinler Holding - gehören ein Ferienclub, ein
Energieversorger, ein Bauunternehmen und ein Catering-Service.
Kerngeschäft jedoch ist die Herstellung und der Vertrieb von
Textilien, zum Teil auch für große Merchandisingpartner wie
Warner Brothers, Walt Disney oder MTV. Heute erzielen die beiden
Firmengruppen einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro und sind außer
in Deutschland und der Türkei u.a. in Österreich, der Schweiz
und den USA vertreten.
Sahins außergewöhnlicher Erfolg ist nicht nur auf eine klare
und zielorientierte Unternehmensstrategie zurückzuführen,
sondern auf eine ganz eigene Managementmethode, die auf seinem
Leben in zwei Kulturen und der Mischung von türkischen und
deutschen Tugenden gründet.
Trotz seines Erfolgs hat er nie die Bodenhaftung verloren. Er
fördert junge Menschen, was sich nicht zuletzt in den Aus- und
Weiterbildungsprogrammen der Sahinler Group/Holding
niederschlägt, und das Bildungswesen, aber auch den Naturschutz
und tritt vehement für die Völkerverständigung ein.
In seiner Autobiografie erzählt er von Erfolgen und
Rückschlägen, von seinen Zielen und Werten, von seiner
Unternehmensstrategie und -philosophie, seiner Art, Unternehmen
und Mitarbeiter zu führen, und seinen Vorstellungen über das
Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen.
Quelle:
http://www.geld-und-boerse.de/
 
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